Liebe Leserinnen & Leser,

die Zeit mit dem Covid-19-Virus hat viel Leid gebracht, aber just in einem ihrer dunkelsten Momente brachte sie einen Hoffnungsschimmer mit sich – der Applaus fürs Krankenhauspersonal, die Anerkennung dessen, was es täglich leistet, hätte der Anfang einer kleinen – so dringend notwendigen – Revolution im Pflegebereich sein können, nicht nur in Kliniken, auch in Heimen und ambulant. Überall dort, wo viel zu wenige Menschen sich um viel zu viele Menschen kümmern müssen.

Unser Pflegereport in diesem Heft präsentiert Zahlen und Fakten, die nachdenklich machen. Ganz klar: Hier herrscht gewaltiger Handlungsbedarf! Steuererleichterungen könnten übrigens ein erstes merkbares Dankeschön für alle Pflegekräfte sein. Vorsorge ist wichtig, in jeder Hinsicht: Wir haben wichtige Adressen und Infos für Sie gesammelt, die Ihnen helfen, die eigenen Möglichkeiten auszunutzen und sich im Pflegedschungel zurechtzufinden.

Gerade machen sollte man sich auch in ganz anderer Hinsicht – wenn es um die Wirbelsäule geht. „Ich habe Rücken“, diesen Satz höre ich fast täglich in meiner Praxis. Leider gibt es rund ums Kreuz jede Menge Missverständnisse. In diesem Heft rede ich dazu Klartext – und zeige auf, dass der Weg aus den Schmerzen manchmal verblüffend einfach ist. Was dagegen offenbar schwieriger wird als erwartet, ist der Weg in die Normalität. Wir gehen der Frage nach, wie lange uns das Virus noch im Griff haben wird. Optimismus ist erlaubt. Und den darf man so‚wieso nie verlieren. Er wirkt schließlich heilsam!

Viel Spaß beim Lesen,
IHR DIETRICH GRÖNEMEYER

Foto: Enno Kapitza

Editorial

Foto: Enno Kapitza

Grönemeyer

Aktuelle Themen im neuen Grönemeyer-Magazin:

  • Der unsichtbare Feind des Lebens
    Etwa fünf Milliarden Tonnen Plastik schwimmen als Müll in den Weltmeeren, türmen sich auf Deponien, verteilen sich in der freien Natur – Mikroplastik gefährdet das Leben auf der Erde. Inzwischen ist klar: Jeder Mensch nimmt im Schnitt über die Nahrungskette pro Woche etwa fünf Gramm Kunststoff auf – so viel wie eine Kreditkarte wiegt. Was macht das mit unserer Gesundheit? Und wie leidet die Umwelt?
  • Der große Pflege-Report
    Die deutsche Pflege kränkelt. Mehr als vier Millionen Menschen benötigen Hilfe im Alltag. Die Zahl steigt weiter an, und überall fehlen Pflegekräfte. Laut Prognosen werden 2050 schon mehr als sechs Millionen Seniorinnen und Senioren auf Unterstützung angewiesen sein. Lässt sich diese bedrohliche Situation für alle Beteiligten verbessern – und vor allem wie?
  • Böses Erwachen
    Für manche Patienten beginnt nach der Narkose ein Albtraum: das Delirium. Worauf man vor und nach einer Narkose achten sollte, und was am besten zurück in den Alltag hilft.
  • Schluss mit Magenleiden
    Er muss Dinge wegstecken, die ihm nicht guttun. Ärger und Stress schlucken und jede Menge an Nahrungsmitteln, Zusatzstoffen und Genussgiften. Der Magen hat es wahrlich nicht leicht. Doch wir können viel tun, um ihn bei Laune zu halten. Die besten Tipps für die verschiedensten Beschwerden.
  • Diagnose Diabetes
    Die Welt hat Zucker! Inzwischen leiden weltweit mehr als 400 Millionen Menschen an Diabetes. Doch obwohl die Krankheit tückisch ist, können Betroffene damit entspannt alt werden: dank guter Therapien und mit etwas Disziplin.
Grönemeyer

Der beste Schutz

für Ihren Rücken

Wie die Takelage den Mast eines Segelschiffes, so umspannt ein Geflecht aus stabilisierenden Bändern, Sehnen und Muskeln das Rückgrat und hält es im Lot. Schlagen die Wellen des Alltags allerdings zu hoch, nehmen die Wirbelsäule und ihre umgebenden Strukturen Schaden. Das sensible Konstrukt, das uns aufrecht stehen, gehen, tanzen lässt und den Kopf gegen Stöße abfedert, zeigt dann seine Schwachstellen…

Wir sitzen unseren Rücken krank! Beim Frühstück, im Auto, im Bus, vor dem Fernseher und in Schildkrötenhaltung vor dem Rechner: mit vorgestrecktem Hals und gesenktem Kopf. Die Muskeln, die das Rückgrat stützen sollten, verkümmern, die Bandscheiben trocknen aus und schrumpfen. Die Faszien, die die Muskeln zusammenhalten, werden starr, die Gelenkknorpel verkalken. Dazu machen noch Verschleiß, Stress, einseitige Belastung und Übergewicht dem Rücken oft zu schaffen. Das führt zu Verspannungen und Schmerzen…

Um den Rücken mit all seinen Wirbelkörpern, Knorpeln und Bändern aufrechtzuerhalten, müssen wir uns mehr bewegen. Gezielt, wohldosiert, kontinuier- lich! Und zwar in jedem Alter. Dranbleiben ist der einzige Weg. Wer glaubt, auf Sport verzichten zu können, weil er schon körperlich hart arbeitet, irrt: Meistens werden die Muskeln einseitig gefordert. Eine einzige kleine falsche Bewegung kann dann ge- nügen, und die Muskulatur verspannt und verhärtet. Wichtig ist etwa, nicht nur die Rückenmuskulatur zu stärken, sondern auch die Bauchmuskeln, die das ganze Konstrukt quasi von der Gegenseite stützen…

Klar erkennbare Auslöser sind etwa starker Verschleiß der Wirbelsäule, ein Bandscheibenvorfall, eine Skoliose, Entzündungen oder Knochenerkrankungen wie Osteoporose, Tumore oder Verletzungen. Dann kann eine Operation helfen, aber auch das ist keineswegs sicher.

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